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Christa Rothenburger Luding

  Christa Rothenburger Luding - SC Einheit Dresden
Eisschnellauf, Radsport

(geb. 4. Dezember 1959 in Weißwasser)




Die Eisschnelllauf-Weltrekordlerin (1000 m) holte erst in Calgary Gold über ihre Spezialstrecke und fügte in Seoul Silber im Radsprint hinzu.

In ihrer Heimatstadt Weißwasser versuchte sich Christa Rothenburger-Luding zunächst als Eiskunstläuferin, ehe 1970 ihr Talent für den Eisschnelllauf entdeckt wurde. Mit 14 Jahren holte sie Ernst Luding nach Dresden; ein erster Erfolg stellte sich 1975 mit dem dritten Platz bei der Kinder- und Jugendspartakiade über 500 m ein. Zwei Jahre später landete sie bei den DDR-Meisterschaften im Sprint auf Platz Drei und 1979 wurde sie Dritte der Sprint-WM.

Christa Rothenburger-Luding stellte sieben Weltrekorde auf
Bei den Welttitelkämpfen und den Olympischen Spielen 1980 startete Christa Rothenburger-Luding bereits als Favoritin, schaffte es aber nur auf einen enttäuschenden 12. Platz (über 500 m). Lake Placid bezeichnete sie deshalb auch als "die größte Enttäuschung" ihrer gesamten Karriere. 1981 und 1983 ließ die Sprinterin durch Weltrekorde aufhorchen: Sie benötigte für die lange Sprintstrecke 1:20,95 Min. und blieb zwei Jahre später in Medeo als erste Frau der Welt über 500 m unter 40 Sekunden (39,69 Sek.). Der 500-m-Olympiasieg 1984 in Sarajevo war der erste wichtige Titel für Christa Rothenburger- Luding, der zweite folgte im Jahr darauf mit dem Gewinn der Sprint-WM.

Nachdem sie 1987 in Calgary den 500-m-Weltrekord auf 39,39 Sek. verbessert hatte, ging sie bei den Olympischen Spielen 1988 an gleicher Stätte erneut als Favoritin an den Start. Über 500 m unterlag sie der Amerikanerin Bonnie Blair um Zweihundertstel, auf der doppelt so langen Strecke schlug sie ihre langjährige Rivalin Karin Kania in der neuen Weltrekordzeit von 1:17,65 Min. Mit ihrem vierten Weltcupsieg seit 1986 verabschiedete sich Christa Rothenburger-Luding im Frühjahr 1989 für fast 2 Jahre aus der Eisschnelllauf-Szene.

Nach einem "Babyjahr", in deren Verlauf sie vom IOC mit dem Ehrenpreis "Sport und Frauen" ausgezeichnet wurde, wagte sie Ende 1990 einen Neubeginn mit Fernziel Olympia 1992. Die zwölfte Teilnahme an einer Sprint-WM brachte ihr 1991 in Inzell Platz sechs und die Zugehörigkeit zum Kernteam für Albertville. Im Dezember 1991 unterbot sie die geforderte Olympia-Norm und gewann bei den Spielen fast sensationell Bronze über 500 m (40,57 Sek.) vor Sprint-Weltmeisterin Monika Garbrecht. Zum Abschluss ihrer Eisschnelllauf-Karriere wurde Christa Rothenburger-Luding, die insgesamt sieben Weltrekorde aufstellte, in Oslo noch einmal Dritte der Sprint-WM und bestritt bei einer Gala im holländischen Heerenveen ihr letztes Rennen.

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