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DSC Volleyball
 Damen Mannschaft Volleyball - Dresdner SC

Volleyball


Deutscher Meister 1999
DVV-Pokalsieger 1999
DVV-Pokalsieger 2002


Dresdens Volleyballerinnen nutzen die Gunst der Stunde

3:1-Sieg gegen Bayer Leverkusen macht Außenseiter zum deutschen Meister - Kritik am Niveau der Bundesliga

Den Moment, an dem Klaus Kaiser eins auf den Deckel bekam, wird er so schnell nicht vergessen. Immerhin war es einer der schönsten Tage in seinem Leben als Volleyballtrainer. Als er am Samstag mit den Frauen des Dresdner SC erstmals die deutsche Meisterschaft gewann, knallte die Meisterschale beim Herumreichen auf das stets scharf gescheitelte Haupt des DSC-Trainers. "Eine ordentliche Beule hab' ich", sagt Kaiser, "aber das macht nix." Im vierten Spiel der Play-offs um den deutschen Titel hatten die Dresdnerinnen den entscheidenden dritten Erfolg geschafft. Mit 3:1 hatte das Team aus Sachsen Finalgegner Bayer Leverkusen besiegt und nach dem Pokalgewinn vom Februar eine neue Ära im deutschen Frauen-Volleyball eingeleitet. In den vergangenen Jahren hießen die Meister entweder Schweriner SC oder USC Münster. Da die beiden Branchenführer erheblichen personellen Aderlaß zu beklagen hatten, nutzte der Dresdner SC die Gunst der Stunde. Freilich war es in dieser Saison so leicht wie selten, sich in einer Liga ohne Stars zu profilieren. So können sich nicht alle uneingeschränkt darüber freuen, daß jetzt dem einstigen Außenseiter aus Dresden der Erfolg auch deshalb gelang, weil das Leistungsvermögen in der deutschen Beletage bescheiden geworden ist. Siegfried Köhler, Sportdirektor des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), konstatierte schon im vergangenen Oktober, daß "das Niveau der Bundesliga unter der Abteilung Ulk zu verbuchen ist". Damals noch als Bundestrainer auf der Gehaltsliste des DVV, befürchtete Köhler, daß "mit Bundesligaspielerinnen allein international kein Blumentopf zu gewinnen ist." Der anschließende Absturz bei der WM in Japan bestätigte Köhlers düstere Prognosen: Die DVV-Auswahl schied bereits in der Vorrunde aus.Kaiser mag die Worte seines Kollegen Köhler indes so nicht stehen lassen. "Mein Team hat in dieser Saison zum Teil begeisternden Volleyball gezeigt", sagt er. Auch DVV-Präsident Werner von Moltke hält das Etikett "Ulk" für "zu kraß". Doch er sieht offenbar Handlungsbedarf in Sachen Niveau-Anhebung: Von Moltke hat Dresden einen Großsponsor (Germania Airways) vermittelt, der sein Geld zweckgebunden an die Sachsen überweist. Die Zuwendungen sind ausschließlich zur Förderung von deutschen Nationalspielerinnen bestimmt, "damit es sich für sie lohnt", so von Moltke, "in Dresden Volleyball zu spielen".Kaiser, der durch die WELT von der Maßnahme erfuhr, mochte sein Glück kaum fassen. "Endlich wird unsere jahrelange gute Arbeit belohnt." Wie gesagt, ein guter Tag für den Dresdner Coach. Vor einem Jahr zur gleichen Zeit, hatte sich sein Team nur dank eines Satzgewinns im letzten Saisonspiel überhaupt in der 1. Liga halten können. Hätte Kaiser damals einer gesagt, daß die Spielzeit 98/99 so enden würde, "hätte ich geglaubt, der hat ein bißchen viel getrunken."

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