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Ingrid Krämer Gulbin

 Ingrid Krämer Gulbin - SC Einheit Dresden
Wasserspringen

(geb. 29. Juli 1943 in Dresden)

Neben den olympischen Erfolgen wurde sie 1962 Europameisterin vom 3m-Brett und vom Turm; 1963 gewann sie den Europapokal vom 3m-Brett und vom Turm; DDR-Meisterin vom 3m-Brett 1958, 1959, 1960, 1962, 1963, 1964 und 1967; DDR-Meisterin vom Turm 1959, 1960, 1962, 1963, und 1964; DDR-Meisterin in der Halle vom 1m-Brett und 3m-Brett 1967 und 1968; Auszeichnungen: 1960, 1962, 1963 und 1964 Sportlerin des Jahres der DDR, 1960 Titel "Verdienter Meister des Sports" der DDR. 1964 in Tokio wurde ihr die Ehre zu teil, die deutsche Fahne zu tragen.

olympische Erfolge 
1960
in Rom  Gold vom 10 m – Turm
Gold vom 3 m – Brett
1964 in Tokio Gold vom 3 m – Brett
Silber vom 10 m – Turm

  
Bei allen bisherigen Olympischen Spielen hatten amerikanische Wasserspringerinnen von 51 möglichen Medaillen 40 gewonnen und seit 1924 auch sämtliche Goldmedaillen eingeheimst. Ingrid Gulbin durchbrach diese Serie mit ihrem Doppelsieg vom 3-m-Brett und 10-m-Turm in imponierender Weise. Tadellose Sprung- und Eintauchtechnik, exakte Drehungen um die Breiten- und Längenachse, ausgesprochene Eleganz in der Bewegungsausführung sowie ein auffallend hoher Schwierigkeitsgrad der Sprünge zeichneten ihre Sprungserien aus.
 
An die Spitze gesprungen

Ingrid Gulbin gab nach den beiden Olympiasiegen 1960 bei ihrem Statement vor der Presse ihrem Vater die "Schuld" an den Erfolgen. Auf Anraten eines Kollegen hatte der seine Tochter in ein Schwimmbad geschickt, weil sie sich sportlich betätigen wollte. Dort begann sie mit dem Wasserspringen und mit 12 Jahren wurde daraus leistungssportliches Training.

Bereits 1957 hatte sie sich in die Spitze der Jugend hineingesprungen. Bei den DDR-Meisterschaften 1958 in Halberstadt wurde Ingrid Gulbin bei den Erwachsenen auf Anhieb Deutsche Meisterin vom 3-m-Brett und belegte vom 10-m-Turm Platz 3.
  
Drei olympische Goldmedaillen

1961 war Ingrid Gulbin, die 1960 zur "Sportlerin des Jahres" gewählt und mit dem Titel "Verdienter Meister des Sports" ausgezeichnet wurde, wieder in guter Form. Sie gewann bei zwei Länderkämpfen gegen Großbritannien und Ungarn in beiden Sprungdisziplinen. Bei ihrer zweiten EM-Teilnahme gelang Ingrid Gulbin der Doppelsieg. 1963 gewann sie alle großen Wettkämpfe vom Brett und Turm als Double: Länderkampf, DDR-Meisterschaft und den neu eingeführten Europapokal.

Inzwischen nach Rostock verzogen und im SC Empor Rostock bei Trainer Max Kienast trainierend, erlangte sie 1964 über die Olympiaausscheidungen und die DDR-Meisterschaft die Nominierung zur Teilnahme an ihren zweiten Olympischen Spielen im japanischen Tokio. In der Schwimmhalle des Yoyogi-Gymnasiums ersprang sich Ingrid Gulbin vom 3-m-Brett ihre dritte olympische Goldmedaille und nach wertungsmäßiger "Hilfestellung" für die Amerikanerin Lesley Bush die Silbermedaille vom Turm, damit ihre vierte olympische Medaille. Als erfolgreichste deutsche Sportlerin wurde sie zur Fahnenträgerin der Gesamtdeutschen Mannschaft auserkoren.
 
Nach einer zweijährigen Pause (Geburt ihrer Tochter Grit) nahm die dreifache Olympiasiegerin erneut Anlauf auf eine dritte Olympiateilnahme. Über einen Doppelsieg bei den DDR-Meisterschaften 1967 in Rostock und dem Sieg beim Europapokal 1967 in Helsinki gestaltete sie mit Erfolg einen gezielten Leistungsaufbau. Doch 1968 befiel sie eine heimtückische Gelbsucht. In der Alberca-Olympico-Halle in Mexiko reichte es für sie dennoch zu einem ehrenwerten 5. Platz, der besten deutschen Plazierung im Team der Wasserspringer.
 
Die Sportlerin privat

Die 1,58 m große Ingrid Gulbin zog nach Abschluss ihrer aktiven Laufbahn mit ihrem zweiten Ehemann, dem ehemaligen Wasserspringer Helmut Gulbin, wieder nach Dresden. Neben Tochter Grit (geb. 1966) zog das Ehepaar noch zwei Heimkinder groß. Ursprünglich wollte Ingrid Gulbin Sport und Physik/Chemie studieren, entschied sich aber für das Sportstudium. 1968 schloß sie das Diplomsportlehrerstudium ab und arbeitete als Trainerin in Halle und Dresden. Sie trainierte z. B. Jan Hempel, Michael Kühne, Martina Jäschke. 1991 fiel sie den Streichungen von Trainer-Stellen zum Opfer, schulte zur Sport-Therapeutin um. Ihren Lebensunterhalt verdient sie als Bankangestellte.
 
 

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