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02 - Greekeeper und Trötenlärm
In dem Moment, in dem ich mir vorgenommen hatte, in diesem Jahr, wieder eine WM-Kolumne zu schreiben, hatte ich den Entschluss auch schon wieder bereut. Was soll ich schreiben, worüber? Ich kann doch nicht schon wieder alle mit Herrn Gomez’ Stolperfußball langweilen. Oder zum 379. Mal den Feldzug gegen Catenaccio & Co. führen. Obwohl, zumindest Herrn Gomez könnte ich mir nach seinem Kurz-Auftritt von vorhin wieder vor die Flinte nehmen…

Nein, aber spätestens als ich die Insulaner gesehen hatte, kam die Freude wieder und um mit Herrn Breitner zu sprechen: „Wir hatten alle die Hose voll, aber bei mir lief es ganz flüssig.“ Und zwar aus der Feder. Ist das nicht das Kuriosum schlechthin? Schaut Euch diese englischen Torhüter an! Da erscheinen die deutschen Torwartdiskussionen ja wie beschwingtes Sommerkino.

 Schauen wir mal in die Geschichte: Namen wie Scott Carson, Paul ‚Misses’ Robinson, David ‚Calamity’ James, Peter Shilton, David Seaman lesen sich wie die Starbesetzung der Jubiläumsausgabe von ‚Pleiten, Pech und Pannen’. Peter Shilton sitzt 1990 im Halbfionale gegen Deutschland auf dem Allerwertesten und sieht wie ein Kleinkind beim Sandkastenspiel zu, wie Andy Brehme einen Freistoß versenkt. David Seaman kassierte 1993 in einem WM-Qualifikationsspiel das schnellste Tor nach sage und schreibe 8 Sekunden gegen die Fußball-Übermacht San Marino.

Und nun Robert Green. Verschonten ihn seine Trainer beim letzten Großereignis noch vor einem Einsatz, musste er im Auftaktspiel gegen die USA zwischen die Pfosten. Nicht zu seinem Vorteil. Das eher harmlose Bällchen von Clint Dempsey trudelte nach Kurzkontakt mit Greens Handschuhen in Netz. Nennen wir die identifizierte Fußballergattung ab heute ‚Greenkeeper’.

Vor einem Elfmeterschießen gegen England muss der  deutschen Elf also nicht bange sein. Nur wann sollte es dazu kommen?? Keine Ahnung, in diesem Turnier jedenfalls nicht. Was die weiß-schwarze Jugendmannschaft gestern demonstrierte trieb mir den Schlafsand aus den Augen, der sich in den sieben Begegnungen zuvor dort abgelagert hatte. Das war doch beeindruckend und mein Gemütszustand wechselte ständig zwischen Euphorie und fast schon arroganter Gelassenheit. So kann das weitergehen.

Und? Sonst so? Geht euch dieser Trötenlärm auch so auf’s Jabulani-Ventil?
 Kommentare
#1 | admin am 14. Juni 2010 14:15:32
...und hier noch mein Lieblingskommentar von heute:

Der englische Daily Mirror schreibt: "Diese Vuvuzelas sind nur ein Zehntel so nervig wie der Gedanke, dass Deutschland wieder ins Finale kommen wird."
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